Berner sind scharf auf «Geile Eier»

«Die Eier si so geil!», sagte die Bernerin Bettina, als ihr Mann sie nach der Schwangerschaft kulinarisch verwöhnte. Nun teilen sie ihre Rezept-Ideen mit Gästen.

Berner Schlemmermäuler haben ihre Freude an «Geilen Eiern». Dies durften Bettina und Christian Hirsig feststellen, als sie vom Erfolg ihres Brunch-Events überrascht wurden. «Über 200 Gäste haben an den drei Test-Events 336 Eier verspeist», sagt Gründerin Bettina Hirsig.

Ihren Ursprung hat die Erfolgsstory auf einem anderen Kontinent: «Als mein Mann Christian und ich 2007 nach Südafrika reisten, übernachteten wir in einem Hostel, das von einem schwulen Pärchen geleitet wurde. Das Frühstück und vor allem die Eier waren sensationell!», schwärmt Bettina Hirsig. Zurück in Bern kochte Ehemann Chrigu die Eier jeweils sonntags zu Hause nach und nannte sie «South African Gay Sandwich». Dabei handelt es sich um pochierte Eier auf Brot mit Fleisch und Sauce – im Fachjargon «Eggs Benedict» genannt.

14 Tage Eiergerichte

Als Bettina Hirsig Jahre später nach der Entbindung aus dem Spital kam, wurde sie von Chrigu zwei Wochen lang mit Eiergerichten verwöhnt: «Das war so lecker, dass es einfach schade war, ganz alleine davon zu essen», so Bettina Hirsig.

Das Paar teilte seine Spezialität mit Freunden und Bekannten – die allesamt begeistert waren. Zudem schaffte es Chrigu mit seinem Rezept ins Kochbuch der ehemaligen «Glanz und Gloria»-Moderatorin Nadja Zimmermann. «Wir haben schliesslich beschlossen, einen Event daraus zu machen und ein Lokal gesucht, das mitziehen würde. Donat Berger, der Inhaber von Apfelgold, war von der Idee begeistert und hat uns während der drei Test-Events sein Lokal zur Verfügung gestellt. So ist ‹Geile Eier› entstanden.»

«Geile Eier» wieder ab Januar

Wer jetzt auch Lust auf «Geile Eier» bekommen hat, darf auf der entsprechenden Website den Newsletter abonnieren. Dort geben die Hirsigs bekannt, wo und wann der nächste Event stattfindet. «Wir möchten das Konzept ausbauen und gehen davon aus, dass es ab Januar wieder ‹Geile Eier› gibt», so Bettina Hirsig.

Aber wieso nennt man einen Event «Geile Eier»? Bettina Hirsig lacht: «Als mein Mann nach der Schwangerschaft die Eier zubereitete, konnte ich nicht anders, als jedes Mal «die Eier si so geil!» zu rufen. Deshalb haben wir den Event so genannt.»

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